Jason Statham in "The Transporter" und "Crank"

Der englische Schauspieler prägt das Actionfilm-Genre – ein Portrait

31.10.2009 Erika Maier

Der Schauspieler Jason Statham erlangte große Berühmtheit durch die Hauptrolle in den Filmen "The Transporter" (Teil I-III) und "Crank" (Teil I-II).

Der englische Schauspieler Jason Statham wurde 1972 in London geboren. Die Filme "Crank", "The Transporter" oder auch "The Italian Job" machten Statham berühmt.

Der Schauspieler kommt aus einer künstlerischen Familie. Seine Mutter war Tänzerin und sein Vater verdiente sein Geld als Sänger. Jason Statham hat ein sehr ansprechendes Aussehen. Diesem verdankt er seine Jobs als Model für Werbekampagnen und Darsteller für TV-Spots.

Jason Statham kommt zum Film

Den Durchbruch als Schauspieler schaffte Jason Statham mit seiner Hauptrolle in "The Transporter" von Luc Besson. Damit waren ihm dann auch die Hauptrollen in den beiden folgenden Filmen sicher, ebenso die Hauptrolle in "Crank I" und "Crank II".

Luc Bessons Arbeit war lange stark vom Element Wasser geprägt. Dies lag daran, dass seine Eltern Tauchlehrer waren und er seit frühester Jugend mit ihnen auf hoher See war. Lange wollte er Meeresbiologe werden, doch ein Tauchunfall machte ihm dieses unmöglich. Seine Liebe zum Wasser wird unter anderem durch Filme wie "Rausch der Tiefe" deutlich.

"Crank" – ein irrer Film

"Crank" ist der Titel des Films. Übersetzt bedeutet es soviel wie "Spinner" oder "Sonderling". 2006 wurde der Actionfilm gedreht. Regie führten Mark Neveldine und Brian Taylor. Sie gaben damit ihr Filmdebüt. Die Produktionskosten betrugen 12 Millionen Euro. "Crank 2: High Voltage" kam am 16. April 2009 in die Kinos. Beide Filme arbeiten mit dem Thema, dass der Hauptdarsteller Statham, im Film Chev Chelios, sein eigenes Leben retten muss. Im ersten Teil kämpft Chelios gegen eine chinesische Droge in seinem Körper. Er muss sich selbst im Dauerstress halten, damit sein Herz immer weiter schlägt. So ist er immer auf der Suche nach Adrenalin und gelangt dadurch in die ungewöhnlichsten Situationen.

Auch "Crank II" spielt mit diesem Thema. Hier wird Chelios das Herz, das im ersten Teil so viel ausgehalten hat herausgeschnitten, um es einem chinesischen Untergrund-Boss einzupflanzen. Chelios wird mit einem künstlichen Herz am Leben gehalten, um auch seine anderen Organe später verwenden zu können. Chelios bleibt nur am Leben, wenn er dafür sorgt, dass sein künstliches Herz ständig elektrische Schocks erhält.

"The Transporter" – ein Actionfilm

Der erste Teil von "The Transporter" entstand 2002. Luc Besson war nicht nur als Drehbuchautor, sondern auch als Produzent beteiligt. Regie führte Louis Leterrier. Fortgesetzt wurde "The Transporter" 2005 mit "Transporter – The Mission". Der dritte Teil kam dann 2009 in den Kinos.

Das Leben des Frank Martin – Hauptdarsteller in "The Transporter"

Ein ehemaliger Elitesoldat der sich zur Ruhe gesetzt hat – kein außergewöhnliches Konzept für einen Film. Außergewöhnlich wird es erst, wenn klar wird, dass Frank ein lukratives Transportgeschäft für zwielichtige Kunden betreibt. Hier gibt es drei Regeln: Eine getroffene Vereinbarung bleibt bestehen, es werden keine Namen genannt und das Paket wird niemals geöffnet. Aus verschiedenen Gründen verstößt Frank Martin aber in jedem der Teile gegen eine seiner Regeln und gerät dadurch in Schwierigkeiten. Ein actionsreiches und dennoch amüsantes Filmvergnügen.

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